Stauraum im Multivan

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VW Multivan auf Basis T4 (Thomas Ehret)

Für den Multivan habe ich mir 2 Lösungen, den Stauraum betreffend, ausgedacht.

Material: 1 Möbelbauplatte „Graffiti-Folie", 4 Möbelgriffe, 2 Scharniere für halbaufgesetzte Türen, 6 Montageschellen für Elektroinstallationsrohre, 2 Klavierbänder 25 cm (28 mm Schenkellänge) diverse Umleimer und andere Kleinmaterialien und Reste.


1. Eine grosse Klappe statt der werksseitigen Sitzbankgestellverkleidung.

Da die unter der Sitzbank verstauten Dinge nur schlecht zugänglich waren, bedingt durch das komplette Entfernen der Originalverkleidung im Bedarfsfall, habe ich mir diese Klappe (Bilder links) eingebaut. Die Klappe besteht aus einem in Form gesägtem Stück Möbelbauplatte. In der Mitte habe ich eine Öffnung für den Betätigungsgriff der Bankverriegelung vorgesehen und jeweils ein Möbelgriff/schloss rechts und links. Alle Kanten wurden mit Kantenumleimern versehen.

Die Klappe wurde mit 2 stabilen, ca. 25 cm langen Stahlklavierbändern (Schenkellänge 28 mm) und 4 Schellen für die Montage von Elektroinstal- lationsrohren (MARLEY, Typ23) befestigt. Auf jeweils 2 Schellen, die genau auf das Stahlrohr der Sitzbank passen, wurde ein Klavierband aufgeschraubt. Die Gegenwinkel für die Riegel der Möbelscharniere wurden am oberen Rohr der Sitzbank ebenfalls mit je einer dieser Schellen befestigt.

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2. Heckstauraum statt Bettpolster.

Aus der Idee heraus den Heckstauraum bzw. dessen Ladung vor Sicht von aussen abzudecken enstand unser Heckstaumöbel. Massgabe war dabei das Fahrzeug in keiner Weise zu verändern und ein etwas kleineres Bettpolster zu ermöglichen. Es musste nicht ein einziges zusätzliches Loch im Fahrzeug gebohrt werden. Aus der Möbelbauplatte wurden für das Möbel 5 Einzelteile (Deckel mit Klappe, 2 Seitenteile und 2 Füllstücke) gefertigt. Die Seitenteile wurden der Sitzbanklehnenneigung und der „Nase" der Bettplattenaufnahme angepasst. Auf der Unterkante wurde auf der ganzen Länge ein Aluwinkel befestigt der einer Führung auf dem Bettuntergestell dient. Befestigt werden die Seitenteile jeweils mittels einer Schraube, die von unten durch die vorhandenen Aretierungszapfenlöcher mit einer Mutter verschraubt wird, die zwischen Aluschiene und Holz des Seitenteils eingeleimt wurde. Weiterhin war das Aluprofil so breit vorgesehen, dass zum Innenraum ein Überstand von ca. 1,5 cm entstand. Hier sollte die neue kleinere Bettauf- lageplatte (Polster) Halt finden. So weit kam es allerdings nicht mehr. Für die Zugänglichkeit vom Innenraum wurde aus dem Deckel eine grosse Klappe ausgesägt und den Spezialscharnieren halb aufgesetzt. Die Klappe wurde zur Beifahrerseite versetzt vorgesehen um später evtl. einen kleinen Stauschrank Fahrerseitig aufzubauen. Die Lücken der kleinen Stauräume zwischen Seitenteilen, Deckel und Aussenwänden wurden lehnenseitig mit in Form gesägten Möbelbaustücken verblendet. Alle Bauteile wurden mit Möbelscharnieren verbunden. Alle Aussenkanten erhielten entweder T-Umleimer oder gepolsterte Umleimer. Die werksseitigen Abdeckungen in den Seitenverkleidungen lassen sich natürlich immer noch zum Verstauen von Dingen des „nicht alltäglichen Lebens" herausnehmen.

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